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Frage 165

Was sind Myome und wie entstehen sie?

Myome sind Knoten aus Muskelzellen und gutartig. Sie wachsen meist in der Wand der und können in verschiedene Richtungen wachsen. Sie sehen aus wie kleine Kugeln. Oft gibt es auch mehrere Myome gleichzeitig. Myome sind allgemein häufig und meistens harmlos. Sie können im Laufe des Lebens wachsen, besonders zwischen 30 und 50 Jahren, weil das Wachstum von Hormonen wie beeinflusst wird. Nach den Wechseljahren wachsen Myome nicht mehr und werden oft auch wieder kleiner.

Viele Menschen merken gar nicht, dass sie Myome haben. Aber manche haben durch Myome starke Regelblutungen oder Schmerzen. Wenn die Myome sehr groß werden, können sie auch auf die nebenliegenden Organe (Harnblase, Harnleiter oder Mastdarm) drücken und ihre Funktion einschränken. Außerdem können Myome Grund für Fruchtbarkeitsprobleme sein und sowohl bei der Einnistung der befruchteten Eizelle stören, sodass du nicht schwanger wirst, als auch im Laufe der Schwangerschaft zu Komplikationen führen.

Myome können durch eine Operation entfernt werden. Andere Möglichkeiten sind Medikamente, ein spezieller Ultraschall, Laser, Hitze oder Kälte. Du solltest dich am besten ärztlich beraten lassen, wenn du Beschwerden oder Fragen zu möglichen Behandlungen hast. In manchen Fällen (und wenn die Person keinen Kinderwunsch mehr hat) wird auch die ganze entfernt.

Wir wissen noch nicht genau, warum Myome entstehen. Aber Vererbung spielt eine Rolle: Wenn deine Mutter oder Schwester Myome hat, kann es sein, dass du auch welche bekommst.

Frage 166

Kann ich schwanger werden, wenn ich Myome habe oder hatte?

Ja, viele Menschen mit Myomen in der werden ohne Probleme schwanger. Einige Myome können jedoch Probleme verursachen. Je nachdem, wo das Myome an der sitzt, kannst du Probleme dabei haben, schwanger zu werden oder die Schwangerschaft auszutragen. Das Risiko für Fehl- und , eine ungünstige Lage des Babys, Kaiserschnitt und Blutungen können bei Personen mit Myome erhöht sein.

Wenn Du einen hast, ist es sinnvoll, über mögliche Myome mit deiner Frauenärzt:in zu sprechen.

Frage 167

Kommen Myome wieder, wenn sie operiert wurden?

Ja, Myome können nach einer Operation wieder wachsen oder es können neue Myome entstehen. Die Wahrscheinlichkeit liegt – je nach Operation – in den ersten Jahren bei etwa 10 bis 30 %.

Ob Myome wiederkommen, hängt von verschiedenen Dingen ab, unter anderem wie viele Knoten du hattest, wie groß sie waren und ob die ganz oder nur teilweise entfernt wurde.

Solange du noch deine Regelblutung hast, können neue Myome entstehen. Das liegt daran, dass Myome vom Hormon beeinflusst werden. Nach den Wechseljahren <Verlinkung zum Schlagwort> wachsen Myome meist nicht mehr und werden oft sogar kleiner.

Wenn du nach einer Operation wieder starke Blutungen oder Schmerzen hast, geh bitte wieder zu deiner Ärztin. So kann früh erkannt werden, ob du eine neue Behandlung brauchst.

Frage 168

Sind Myome gefährlich?

Myome sind gutartige Knoten in der . Das heißt, sie sind nicht lebensgefährlich und auch kein Krebs. Aber je nachdem, wo sie sitzen und wie groß sie sind, können sie Beschwerden verursachen. Wenn Myome in der Gebärmutterwand wachsen, kann sich zum Beispiel die verhärten. Sie kann sich bei der Menstruation dann nicht richtig zusammenziehen und das führt oft zu starken Blutungen und Krämpfen. Durch den vielen Blutverlust kann eine Blutarmut entstehen. Dann fühlst du dich müde, schwach und bist oft blass. Wenn Myome größer werden, können sie auf andere Organe drücken, zum Beispiel auf die Blase, dann musst du sehr oft auf die Toilette; auf den Darm, was Verstopfungen und manchmal auch Rückenschmerzen verursachen kann.

In seltenen Fällen können Myome eine Schwangerschaft erschweren. Sitzt ein Myom am Eileiter, kann es die Befruchtung blockieren. Ein großes Myom in der Gebärmutterhöhle kann verhindern, dass sich eine befruchtete Eizelle einnistet. Ein Myom am Gebärmuttermund kann bei der Geburt stören, weil das Babyköpfchen nicht richtig in das Becken rutschen kann. Wichtig: Wenn bei dir Myome festgestellt wurden, geh regelmäßig zur Kontrolle zu deiner Frauenärztin. So kann früh erkannt werden, wenn sich etwas verändert und du eine Behandlung brauchst.